Coronavirus: Wichtige Informationen

Infos zu Absagen und Rückerstattungen

Liebe Theaterbesucherin,

Lieber Theaterbesucher

 

Nach der Absage von „Der gute Mann von Sezuan“ müssen wir leider auch die nächste Aufführung absagen. Die COVID Massnahmen hier in der Schweiz und in Deutschland verunmöglichen das Gastspiel „Fräulein Julie“ vom 10. Februar 2021 bei uns in Freiburg. Somit müssen wir die Saison 20/21 mit nur einer Aufführung abschliessen.

 

So gilt es die Rückerstattung der Eintrittskarten und der Abonnemente zu regeln:

  • Die gekauften Einzelbillette für „Fräulein Julie“ können Sie sich an der Billetterie von Freiburg Tourismus rückerstatten lassen.

Die Abonnemente:

  • Sie können sich den Restbetrag der Saison 20/21 bei der Erneuerung des Abonnements für die Spielzeit 21/22 anrechnen lassen oder
  • Sie können sich den Restbetrag der Spielzeit 20/21 bis zum 15. Mai 2021 an der Billetterie bei Freiburg Tourismus ausbezahlen lassen (Öffnungszeiten Mo. –  Fr. 10.00 bis 14.00 Uhr). Bringen Sie bitte die Eintrittskarten zurück. Oder Rückerstattung per Mail an spectacles@fribourgtourisme.ch (bitte scannen Sie ihre Tickets ein und geben Sie Ihre Bankverbindung (IBAN) an). 

Wir bedauern diese Umstände sehr und hoffen auf einen COVID freien Genuss der nächsten Spielzeit. Damit Sie sich bereits jetzt für ein Abonnement entscheiden können, geben wir Ihnen das Programm hier  bekannt. Die Broschüre mit der ausführlichen Stückebeschreibung schicken wir Ihnen im Monat April zu.

 

Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und wünschen Ihnen alles Gute bei guter Gesundheit!

 

Theater in Freiburg

 

Der Vorstand

 

 

Aufführungen im Abonnement 2021/22:

 

Wenn Geld nicht glücklich macht, sollte man es dann vernichten?

 

Nein zum Geld                                                                             Montag, 11. Oktober 2021

 

Komödie von Flavia Coste, Eurostudio Landgraf, Inszenierung von Tina Engel

 

Wie würden Sie reagieren, wenn Ihr Mann, Sohn oder bester Freund vor Ihren Augen einen Lottoschein mit 162 Millionen Euro Gewinn einfach vernichten will, weil er «nein zum Geld» sagt? Diese Ausgangslage verwendet die französische Schauspielerin und Regisseurin Flavia Coste für ihre heitere und rasante Komödie.

 

«Nein zum Geld!» erzählt die Geschichte von Richard, der eine demonstrative Heldentat begehen will und nach einem Lottogewinn von 162 Millionen Euro «nein zum Geld» sagt. Eine solche Ausgangslage führt schon nach kürzester Zeit zu einer Eskalation, ja stellt sogar die Frage in den Raum, wer für so viel Geld zu einem Mord bereit wäre. Obwohl das Stück die Zuschauenden immer wieder zum Lachen bringt, regt es in gleichem Masse auch zum Nachdenken an. «Geld macht nicht glücklich», «Geld verdirbt den Charakter» – was ist an den Argumenten des Lottogewinners Richard dran, wenn man sie ernst nimmt? Sind Richards Ehefrau, seine Mutter und sein bester Freund Etienne bereit, auf diese Argumente einzugehen? Was könnte man mit so viel Geld machen? Und was geschieht wohl, wenn Richard bei seinem Vorhaben bleibt?

 

50 Jahre Frauenstimmrecht – die Geschichte der schweizerischen Frauenrechte auf der Bühne

Nichts geschenkt!                                                                                Dienstag, 23. November 2021

Eine kurze Geschichte der Frauenrechte in der Schweiz von Mirjam Neidhart und Katharina Rupp, TOBS, Inszenierung: Katharina Rupp

Nichts wurde den schweizerischen Frauen geschenkt. Steinig und lang war der Weg der Schweiz­erinnen, bis sie endlich zu ihrem ersten Urnengang auf Bundesebene (1971) antreten durften.

2021 – fünfzig Jahre später – geht fast vergessen, dass der Kampf der Frauen um Stimm- und Wahlrecht, Kindsrecht, Eherecht, Gleichstellungsrechte und vieles mehr bis in die jüngste Zeit reichte und noch bis in die Gegenwart reicht. Dieses Theaterprojekt erinnert an mutige Pionierinnen, an haarsträubende Verhinderer und eindrückliche Kampagnen. Es lässt Expertinnen und schweizerische Ikonen des Feminismus in spannenden und kabarettreifen Szenen zu Wort kommen und zeigt überdies, dass wir noch mittendrin sind: im Kampf um Anerkennung und Gleichberechtigung. Dass die Fragen ungebrochene Aktualität aufweisen, haben uns die Frauenstreiks von 1991 und 2019 vor Augen geführt.

Das Schauspielensemble begibt sich auf eine lustvolle Spurensuche durch die Vergangenheit -  voll revolutionärer Gedanken, haarsträubender Debatten und inspirierender Persönlichkeiten - und stellt dabei auch den heutigen Stand der Gleichberechtigung zur Diskussion.

 

 

 

 

 

 

 

Zeitloses Stück über den Untergang der alten Welt für eine neue

 

Der Kirschgarten                                                                                       Freitag, 3. Dezember 2021

 

Komödie in vier Akten von Anton Tschechow, Theater Kanton Zürich, Inszenierung: Elias Perrig

 

„Das Kleinliche und Schattenhafte überwinden, das uns hindert, frei und glücklich zu sein, hierin besteht das Ziel und der Sinn unseres Daseins.“ (Trofimov, 2. Akt)

 

Die Geschichte aus dem aristokratischen Russland um 1900 stellt die immer noch aktuelle Frage nach der Nützlichkeit der Dinge. Jahrelang hat die Gutsbesitzerin Ranjewskaja in Paris ihr Geld zum Fenster rausgeworfen und Schuldenberge angehäuft. Nun soll der Kirschgarten, einstmals Einkommensquelle der Familie und Ort der Sehnsucht, aber auch tragischer Ereignisse, versteigert werden. Der aufstrebende Unternehmer Lopachin schlägt zur Rettung des Guts vor, den Kirschgarten abzuholzen und profitable Ferienwohnungen zu errichten. Doch die Schuldner wollen davon nichts wissen, bis der Tag des Verkaufs und somit der Wahrheit unmittelbar bevorsteht. Das nicht mehr profitable Gut mit dem Kirschgarten gerät in Gefahr, verloren zu gehen, ein Symbol für den Untergang des Lebens, der Schönheit, der Poesie.

 

Tschechow beschreibt voll heiterer Ironie eine Gesellschaft im Umbruch, in der das Althergebrachte sich langsam auflöst und die Umrisse einer neuen Welt sichtbar werden. Seine Figuren werden in einem absurd komischen Endspiel zwischen Sehnsucht, Einsamkeit, sanfter Vorfreude und ihren Verlustängsten umhergetrieben, ohne festen Grund unter den Füßen zu spüren.

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Ein witziges und spannendes Komödien-Kammerspiel über das Thema Amnesie.

4000 Tage                                                                                     Donnerstag, 20. Januar 2022

 

Eine ernsthafte Komödie von Peter Quilter, Euro-Studio Landgraf, Regie: Boris Aljinovic

 

Wer sind wir, wenn uns ein Großteil der eigenen Biografie abhanden kommt? Diese und andere brisante Fragen stellt der britische Erfolgsautor Peter Quilter in seinem Stück „4000 Tage“.

Seit drei Wochen liegt Michael wegen eines Blutgerinnsels in seinem Gehirn im Koma. An seinem Krankenhausbett wachen Tag und Nacht seine Mutter Carola und sein Lebensgefährte Paul – ver­bun­den durch abgrundtiefe gegenseitige Abneigung und Sorge um Michaels Gesundheit. Die Enge des Krankenhauses zwingt sie zur Auseinandersetzung mit dem ‚anderen‘ Menschen in Michaels Leben. Als Michael aus dem Koma erwacht, wird schnell klar, dass er sämtliche Erinnerungen an die letzten elf Jahre verloren hat. Ihm fehlen genau die 4000 Tage, in denen er mit Paul zusammengelebt und sich von seiner Mutter entfernt hat.

Damit beginnt der Kampf um die Deutungshoheit über die verloren gegangene Zeit: Paul setzt alles daran, dem Gedächtnis seines langjährigen Partners mit Hilfe von Fotos und Zeitungsartikeln auf die Sprünge zu helfen, und zeichnet das Bild einer liebevollen Partnerschaft. Gleichzeitig versucht Carola die Zeit ungeschehen zu machen, die Michael ihrer Meinung nach mit Paul vergeudet hat. Aus ihrer Sicht hat Pauls Einfluss ihren Sohn dazu gebracht, seine künstlerischen Ambitionen aufzugeben und einen langweiligen Job anzunehmen. Wird sie Paul ausbooten, um in Michaels Leben wieder eine wichtige Rolle zu spielen? Doch was passiert, wenn Michaels Erinnerungen zurückkommen?

Heinrich von Kleists Erzählung mit dem berühmtesten Gedankenstrich der deutschen Literatur dramatisiert.

 

Die Marquise von O…                                                                                       Mittwoch, 9. Februar 2022

 

Nach der Novelle von Heinrich von Kleist, Bühnenfassung von Christopher Fromm, TOBS, Inszenierung: Deborah Epstein

 

Die Marquise von O…, „eine Dame von vortrefflichem Ruf“, ist ohne ihr Wissen schwanger geworden. Ihre Familie wendet sich entsprechend der Konventionen der Zeit von ihr ab. Die Marquise tut das Unerhörte: Mittels einer Zeitungsannonce sucht sie öffentlich nach dem ihr unbekannten Vater, ihrem Vergewaltiger, und will ihn gar heiraten.

Die Geschichte beginnt im Krieg: Es wird gemordet, geplündert, vergewaltigt. Wie ein Engel erscheint in diesem Chaos ein russischer Offizier, der die Marquise in der Nacht der feindlichen Übernahme vor der sexuellen Gewalt seiner Soldaten schützt. Wochen später stellt die Gerettete fest, dass sie schwanger ist, obwohl sie sich an keine Zeugung erinnern kann. Aus dem elterlichen Haus verstossen, entschliesst sich die Marquise zu diesem Schritt.

In einer radikalen Aufklärungskampagne gegen sich selbst enthüllt sich eine Welt ohne Gewissheit, in der eine Frau nicht einmal über sich selbst sagen kann, von wem sie schwanger ist. Und wer ist dann der selbsterklärte Vater? Ein Monster? Ein Retter? Ein Engel? Ein fehlbarer Soldat oder ein verliebter Mann? Die Kette des Unglaublichen findet an diesem Punkt noch kein Ende. In einer detektivischen Rückschau versuchen sich die Figuren an die Wahrheit heranzutasten.

Eine ungeheure Geschichte – vor 210 Jahren, als Kleist sie veröffentlichte, aber auch noch in Zeiten von „MeToo“.

 

 

Erleben Sie die Anfänge der Beatles live auf der Theaterbühne.

 

Backbeat – Die Beatles in Hamburg                         Donnerstag, 24. März 2022

 

Nach dem gleichnamigen Spielfilm von Iain Softley und Steffen Jeffreys, Württembergische Landesbühne Esslingen (D), Regie: Marcel Keller

 

Am 17. August 1960 wird in Hamburg Musikgeschichte geschrieben: „No Hamburg, No Beatles“ (Mark Lewisohn).

 

Die Musiker John Lennon, Paul McCartney, George Harrison, Pete Best und Lennons bester Freund aus Kunstakademie-Tagen, Stuart Sutcliffe, treten gemeinsam in einem Hamburger Musikclub auf. Die Bezahlung ist mies, die Unterkunft schäbig und die Zuhörerschaft aus dem Rotlichtmilieu St. Paulis reagiert nicht gerade mit Beifallsstürmen auf die Band aus Liverpool. Doch die fünf geben alles. Langsam, aber sicher entwickelt sich die Band zum angesagten Geheimtipp. Doch Stu erscheint immer häufiger zu spät oder gar nicht zu Proben und Auftritten. Sein Interesse gilt mehr der Malerei und der Liebe als der Musik. So muss Paul wiederholt dessen Basspart übernehmen. Als Stu auch noch die Schallplattenaufnahmen verpasst, kommt es zu einem Streit, an dem die Band und die Freundschaft der Musiker zu zerbrechen droht. John stellt Stu vor die Wahl: Er muss sich entscheiden zwischen einem Leben als Musiker oder als Künstler.

 

„Backbeat“ ist eine RockʼnʼRoll-Bühnenshow mit einer Live-Band und frühen Lennon-McCartney-Songs wie „I Saw Her Standing There“, „Love Me Do“ und „P.S. I Love You“ und anderen großen Hits wie „Johnny B. Goode“ oder „Twist And Shout“. Sie erzählt den turbulenten Karriereanfang der Beatles in Hamburg und die wahre wie tragische Geschichte des fünften Beatles, Stuart Sutcliffe.

 

Ausser Abonnement:

Schulvorstellung Klasse 3 – 6 (H5 – H8):

Freitag, 24. September 21: Mio mein Mio; nach Astrid Lindgren; Theater Kanton Zürich; Schulaufführung 14.00 Uhr oder 13.30 Uhr

Märchenspiel:

Freitag, 21. Januar 22: Frau Holle, Märli-Theater Zürich

Sicher ins Theater

Wir freuen uns, Sie bald im Theater begrüssen zu dürfen und bitten Sie, sich mit den Hygienemassnahmen vom Equilibre vertraut zu machen.

 

Der Eingang für das Theater befindet sich auf der Seite vom Grand-Places. Zuspätkommende können leider nicht mehr in den Saal eingelassen werden. Eine Maskenpflicht gilt ab dem Eintritt in das Theater.

 

Die Hygienemassnahmen im Detail: