Farm der Tiere

 

Die Lügenmär von der Freiheit und Gleichheit der Menschen

 

Nach dem Roman von George Orwell

Übersetzt von Andreas Pegler
Theater Orchester Biel Solothurn TOBS

 

Freitag, 29. März 2019 um 19.30 Uhr

im EQUILIBRE, Freiburg

 

Bild © TOBS


Die Tiere auf der Farm wollen nicht länger das Joch des aus–beuterischen Bauern erdulden. Sie revoltieren und jagen den Farmer vom Hof. Jetzt sind sie selbst die Herren. Es beginnt eine friedliche Zeit von Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit, geregelt durch 7 Gebote des Zusammenlebens. Zwar ist das Futter knapp, doch mit der Aussicht auf eine bessere Welt geht die harte Arbeit leichter von der Hand. Die Tiere verfügen über ungeheure Körperkräfte, aber kaum über grosse Geistesgaben. Nur die schlauen Schweine lernen schnell lesen und schreiben. Mit zunächst subtilen, später totalitären Methoden reissen sie - unter Leitung des Ebers Napoleon - die Herrschaft an sich und verbreiten Angst und Schrecken auf der Farm. Die Revolution scheitert, weil die Schweine – wie früher die Menschen – die andern Tiere ausbeuten. Das wichtigste Revolutionsgebot: «Alle sind gleich» wird abgewandelt zu: «Aber manche sind gleicher».

 

Dieser von Orwell selbst als Märchen bezeichnete Roman ist eine Parabel über die Entstehung totalitärer Machtstrukturen in einer ungefestigten Demokratie. Orwell schrieb ihn 1943 aufgrund von Entwicklungen der stalinistischen «Diktatur des Proletariats» nach der russischen Oktober-Revolution. Der Text ist auf dem Hintergrund heutiger politischer Entwicklungen überraschend aktuell geblieben.

 

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