Nichts geschenkt!

Illustration: © Schweizerisches Sozialarchiv, F 5047-Fb-103 (Gewerkschaftsbund des Kantons Zürich)

 

1. Mai 1948: Nicht alle auf dem Bild haben den Sieg ihrer Forderung noch erlebt!

50 Jahre Frauenstimmrecht – die Geschichte der schweizerischen Frauenrechte auf der Bühne

  

Eine kurze Geschichte der Frauenrechte in der Schweiz von Mirjam Neidhart und Katharina Rupp

Theater Orchester Biel Solothurn, TOBS

Inszenierung: Katharina Rupp

 

Donnerstag, 23. November 2021, um 19.30 Uhr

im EQUILIBRE, Freiburg

 



Nichts wurde den schweizerischen Frauen geschenkt. Steinig und lang war der Weg der Schweizerinnen, bis sie endlich zu ihrem ersten Urnengang auf Bundesebene (1971) antreten durften.

2021 – fünfzig Jahre später – geht fast vergessen, dass der Kampf der Frauen um Stimm- und Wahlrecht, Kindsrecht, Eherecht, Gleichstellungsrechte und vieles mehr bis in die jüngste Zeit reichte und noch bis in die Gegenwart reicht. Dieses Theaterprojekt erinnert an mutige Pionierinnen, an haarsträubende Verhinderer und eindrückliche Kampagnen. Es lässt Expertinnen und schweizerische Ikonen des Feminismus in spannenden und kabarettreifen Szenen zu Wort kommen und zeigt überdies, dass wir noch mittendrin sind: im Kampf um Anerkennung und Gleichberechtigung. Dass die Fragen ungebrochene Aktualität aufweisen, haben uns die Frauenstreiks von 1991 und 2019 vor Augen geführt.

Das Schauspielensemble begibt sich auf eine lustvolle Spurensuche durch die Vergangenheit -  voll revolutionärer Gedanken, haarsträubender Debatten und inspirierender Persönlichkeiten - und stellt dabei auch den heutigen Stand der Gleichberechtigung zur Diskussion.