Jacques Brel ist ein Kämpfender. Ein Suchender. Einer, der es wissen will und das Entdeckte weitergeben muss. Er ist Humanist und verteidigt das Authentische im Menschen und der Gemeinschaft.
Der Sänger und Schauspieler Grégoire Gros hat Original-Interviews, Texte und Audio-Aufnahmen des belgischen Chansonniers Jacques Brel (1929–1978) ins Deutsche übersetzt und daraus einen faszinierenden und poetischen Konzertabend mit mehrheitlich auf Französisch und einigen auf Deutsch gesungenen Chansons geschaffen. Er führt uns auf mitreissende und berührende Art und Weise als Jacques Brel durch den Abend. Im Zentrum stehen Brels Chansons, seine Lieder. Sie wirken wie Spiegel von Brels Persönlichkeit, die Gros so beeindruckend wiedergibt.
«Brel – Der dienende Rebell» bringt das, was von diesem immer noch schillernden Leben übrigbleibt, singend und sprechend auf die Bühne – eine Aufführung, die Einblick in das Universum des grossen belgischen Chansonniers gewährt, und zum Nachdenken über uns selbst anregt. Für die Zuger Sinfonietta und das Casino Theater Zug geschrieben, wurde «Brel – der dienende Rebell» 2023 in Zug uraufgeführt und wird im Jahr 2027 in mehreren Städten auf Tournee gehen.
Gros schrieb und entwickelte das 2023 mit grossem Erfolg uraufgeführte Musiktheaterstück «Brel – der dienende Rebell» gemeinsam mit der Zuger Sinfonietta.
Grégoire Gros ist schweizerisch-französischer Schauspieler, in Winterthur aufgewachsen und bilingue. Er studierte Schauspiel an der HfS Ernst Busch und spielte an verschiedenen Theatern und im Film, u.a. im «Tatort» und in «Der Bestatter». Heute lebt er in Berlin.
Die Zuger Sinfonietta gehört zu den führenden Profi-Orchestern der Zentralschweiz.
