Bild: © Maya Kucera-Müller, by Balzer
Freitag, 22. Januar 2027
19 Uhr öffentliche Familienaufführung
14 Uhr geschlossene Schulaufführung
Ein Märchen für Jung und Alt ab 4 Jahren.
DeGi Theatermomente - Märliziit, Zürich.
Schulen: Anmeldungen über Kultur und Schule oder [email protected]
Aufführung ausser Abonnement
Wer kennt ihn nicht, den kleinen gewitzten Kater, der mit viel List und Schläue nicht nur seinem Herrn, dem jüngsten Sohn des Müllers, zu einem ganz neuen Leben verhilft, sondern im gleichen Atemzug noch das Königreich von dem bösen Zauberer befreit.
Als der Müller stirbt, vermacht er seinem ersten Sohn die Mühle, um Korn zu mahlen, dem zweiten den Esel, um auf ihm zu reiten, und dem jüngsten den Kater. Der Jüngste jammert darüber und der Kater, der alles verstanden hat, bittet ihn um ein Paar Stiefel. Damit geht er zum König, nachdem er für diesen seltene Rebhühner gefangen hat, und wird dafür mit Gold überhäuft, das er seinem Meister übergibt. Diesen bittet er danach, im See nackt zu baden. Der Kater versteckt die Kleider und als der König vorbeifährt, klagt er ihm, dass seinem Meister die Kleider gestohlen wurden. Der König schenkt ihm königliche Kleider und bittet ihn in seine Kutsche. Unterdessen geht der Kater voraus zum Schloss des Zauberers, welchen er herausfordert, indem er ihm sagt, es sei unmöglich, dass er sich in eine Maus verwandle. Der Zauberer nimmt die Herausforderung an und der Kater frisst die Maus. Als die Kutsche am Schloss vorbeifährt, erklärt der Kater dem König, dass es seinem Meister gehöre. Als reicher Mann ist der arme Sohn des Müllers nun auch ein angemessener Gatte für die Königstochter.
In diesem Märchen wird deutlich aufgezeigt, dass ein guter Freund oder Weggefährte sehr vieles lebenswerter machen kann, egal wie aussichtslos und ungerecht eine Situation zu sein scheint. Mit einem Freund an der Seite lässt sich vieles aus der Welt schaffen, wie Sorgen, Zweifel und Ungerechtigkeit. Der Müllerssohn hat diesen Freund in seinem Kater gefunden, der ihm zu seinem Glück verhilft.
